Yvonne Szpadzinski
Yvonne Szpadzinski

AOK und das persönliche Budget

Seit dem 20.09.2014 hat Yvonne ein persönliches Budget zur eigenen Gestaltung der sogenannten Behandlungspflege. Bis zu diesem Zeitpunkt wurde Yvonne von ambulanten Pflegediensten betreut. Leider muss man sagen, waren wir mit dieser Betreuung nicht zufrieden. Yvonne wie auch wir als Eltern mussten viele negative hinnehmen. Dazu werden wir später noch gesondert berichten.

 

Das persönliche Budget sollte zunächst nur für den Tagesdienst verhandelt werden. Im Rahmen des persönlichen Budgets sind wir in Vertretung für Yvonne verpflichtet, examinierte Pflege-fachkräfte im Rahmen eines Arbeitgebermodells im Privathaushalt einzustellen. Dies klappt auch bislang ganz gut.

 

Seit ca. Mitte Juli 2014 habe ich mich soweit es ging mit den rechtlichen Vorgaben auseinandergesetzt. Schließlich haben wir stellvertretend für unsere Tochter den Antrag für eine persönliches Budget bei der AOK eingereicht.

Schließlich sollte ein Gespräch in den Räumen der AOK stattfinden. Doch dies verzögerte sich, weil die zuständige Bereichsleiterin nach eigenen Angaben keine Erfahrung hatte und ein Verhandlungsführer aus Hannover nicht rechtzeitig zur Verfügung stand.

Aber das interssiert auch nicht, denn die AOK hat Zeit - viel Zeit!

 

In der zweiten Augusthälfte kam dann ein Termin zustande. Leider konnten wir zu diesem Gespräch keinen Rechtsbeistand hinzuziehen, doch wir konnten zumindest als Zeugin eine Vertreterin des ambulanten Kinderhospizdienstes in Osnabrück hinzuziehen.

 

Die AOK warte neben der zuständigen Bereichsleiterin aus Osnabrück und einem Verhandlungsführer aus Hannover noch eine Rechtsanwältin auf, die extra aus Hannover "eingeflogen".  In dem Gespräch haben wir uns so gut es ging "verkauft", doch das Ergebnis war unbefriedigent.

 

Wir haben uns dann dazu entschlossen eine Fachanwältin aus Osnabrück einzuschalten, um Nachverhandlungen zu führen, was auch recht erfolgreich verlief. Doch zu unserem Leid verzögerte sich der Abschluß einer Zielvereinbarung. Denn was wir zu diesem zeitpunkt außer acht gelassen hatten war, dass Voraussetzung für das persönliche Budget ein Verwaltungsakt ist und die Zielvereinabrung lediglich die rechtliche Ausgegestaltung des Budgets.

 

Wir hatten bereist auf Anraten der zuständigen Bereichsleiterin der AOK Pflegekräfte eingestellt, die ja auch bezahlt werden wollten.

Doch aufgrund der Verzögerungen wurde der Verwaltungsakt erst Mitte September 2014 erlassen und durch die vierwöchige Widerspruchszeit wäre zunächst keine Geld geflossen.

 

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letzte Aktualisierung: 03.06.2017

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